Ein Bullet Journal ist die perfekte Lösung für alle, die ihr Leben besser organisieren und gleichzeitig Zeit sparen möchten – aber mit Stil. Wir zeigen euch, wie das geht – und warum ich immer die digitale Version wählen würde. Eine kostenlose Vorlage bekommt ihr auch von mir!

Was ist ein Bullet Journal 

Ein Bullet Journal ist ein organisatorisches Werkzeug, das ursprünglich von Ryder Carroll entwickelt wurde. Es ist eine Mischung aus To-Do-Liste, Tagebuch und Notizbuch, die es dir ermöglicht, dein Leben zu organisieren und gleichzeitig kreativ zu sein. Ein Bullet Journal kann so einfach oder so aufwändig sein, wie du es möchtest. Die Hauptidee ist es, einen Ort zu haben, an dem du alles aufschreiben und organisieren kannst. Ein analoges wie auch digitales Bullet Journal ist nicht nur nützlich, um deine Gedanken und Ideen zu ordnen, sondern es hilft dir auch dabei, kreativer zu sein. Viele Leute finden, dass das Aufschreiben ihrer Gedanken und Ideen ihnen hilft, sie besser zu verstehen und zu bearbeiten. Das Bullet Journaling bietet eine strukturierte Möglichkeit, dies zu tun. Bullet Journals können mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten angelegt werden. Manche Leute verwenden sie als reines To-Do-Listensystem, andere als Tagebuch oder Gedächtnisstütze. Du kannst dein Bullet Journal so gestalten, wie es für dich am nützlichsten ist.

Welche Vorteile hat ein digitales Bullet Journal? 

Digitales Bullet Journal für mehr Freiheit im Kalender
Bullet Journals machen Spaß und steigern Organisation und Produktivität deines Alltags.

Viele Menschen schwören auf das klassische Bullet Journal, doch ein digitales Bullet Journal hat so einige Vorteile. Zum einen ist es wesentlich schneller und einfacher erstellt, da man keine Stifte, Radiergummis oder was auch immer benötigt. Zum anderen ist es viel flexibler und anpassungsfähiger, da man es jederzeit verändern oder erweitern kann. Außerdem hat man mit einem digitalen Bullet Journal immer alles dabei – man muss nicht mehr mühsam nach dem passenden Papier suchen oder sich Sorgen machen, dass etwas verloren geht.

GoodNotes als Basis für digitales Bullet Journaling

Bevor wir uns mit den einzelnen Schritten des digitalen Bullet Journaling beschäftigen, stellen wir uns zunächst die Frage: Was ist GoodNotes? GoodNotes ist eine hochwertige App für das Bearbeiten von PDFs und Notizen auf dem iPad. Die App ermöglicht es, PDFs zu importieren, zu annotieren und zu bearbeiten. GoodNotes hat ein intuitives und ansprechendes Design und ist daher sehr beliebt bei digitalen Bullet Journal Nutzerinnen.

GoodNotes ist eine App, mit der man Notizen digital erstellen, bearbeiten und organisieren kann. Die App ist ideal für das Bullet Journaling, da sie verschiedene Funktionen wie Zeichenwerkzeuge, Ebenen und Vorlagen bietet. Die Ebenen-Funktion ist besonders nützlich, da man so verschiedene Elemente seiner Seite übereinanderlegen und bearbeiten kann. So kann man zum Beispiel seine To-Do-Liste auf einer Ebene erstellen und auf einer anderen Ebene Notizen oder Ideen festhalten. Die Vorlagen-Funktion ist ebenfalls sehr praktisch, da man so verschiedene Seitentypen erstellen und speichern kann. So hat man immer die Möglichkeit, schnell und einfach eine neue Seite zu erstellen, ohne jedes Mal alles neu gestalten zu müssen.

Wie gestalte ich mein eigenes Bullet Journal

Früher habe ich wirklich täglich klassisch Tagebuch geschrieben. Irgendwann wandelte es sich aber eher in einen Kalender, so kam ich zum Bullet Journal. Ich habe am Anfang einfach ein wirklich schönes, und hochwertiges leeres Notizbuch genommen (in liniert – kariert oder auch Punkt-kariert genannt). Dann habe ich jede Woche meine Seite nach dem Format, dass ich mir überlegt habe mit schönen Stabilo Stiften und Geodreieck neu gemalt. Inspiration gab’s genug von den Mädels von Punktkariert.de. Eine Freundin von mir (hallo Melli!) sucht sich auch immer schöne Notizbücher mit coolen Sprüchen drauf aus und macht das seit Jahren so für ihre Kalender – ich habe aber irgendwann aufgegeben. Mit den Kindern habe ich dazu einfach keine Zeit mehr gehabt. Wie gestalte ich also jetzt mein Bullet Journal? 

Digital natürlich.
Ich habe mir in der kostenlosen Version von GoodNotes ein eigenes Journal angelegt und mit sogenannten Spreads (Templates für Themen), wie ich sie auch in meinem analogen Notizbuch hatte, verziert. Dazu habe ich eine Reihe von Stickern, mit denen ich meine Seiten verzieren kann. Ich “klebe” digitale Fotos ein, schreibe Notizen oder Sprüche der Kinder auf und verschaffe mir einen Überblick über Termine und To-Dos. Alles in einer App, die ich über meine verschiedenen Endgeräte synchronisieren kann. So habe ich immer alles aktuell dabei. Mein Hang zum Sketchnoting kommt mir hier zu Gute – vielleicht mache ich darüber noch einen separaten Artikel in Zukunft.

Besonders schön und “realistisch” sieht es aus, wenn man sich die Mühe macht und die Seiten im GoodNotes Notizbuch so aufbereitet, dass sie aussehen wie ein aufgeschlagenes echtes Notizbuch, mit Reitern und Lesezeichen.

Ganz schön viel Arbeit? Ja, der Start erfordert tatsächlich etwas Geduld. Aber wer es erstmal testen möchte, kann sich mein kostenloses, digitales Journal für GoodNotes sichern und erstmal testen. Ganz einfach: Hier eintragen, Newsletter bestätigen und dann auf der Freebie-Seite downloaden. Denk Link zur Freebie-Seite erhältst Du in der ersten e-mail nach der Bestätigungs-Mail der Anmeldung (also der 3. e-mail von mir – dankt der Datenschutzverordnung…) – Achtung, in dieser e-mail ist auch das Passwort erhalten.

Tipps und Tricks für ein erfolgreiches digitales Bullet Journal

1. Mach dir einen Plan: Bevor du dich ans Aufschreiben machst, solltest du dir zuerst Gedanken über deinen Plan machen. Was willst du in deinem digitalen Bullet Journal erreichen? Welche Ziele möchtest du verfolgen? Eine Start-up Gründerin benötigt vermutlich andere Vorlagen als eine Familie die Erlebnisse und Kindermund-Sprüche notieren will. Wenn du einen klaren Plan hast, wird es dir leichter fallen, dein digitales Bullet Journal aktiv und nützlich zu gestalten. 

2. Halte alles schön ordentlich: Ein digitales Bullet Journal ist nur so gut wie seine Organisation. Halte alles ordentlich und übersichtlich, damit du schnell und einfach findest, was du suchst. Verwende Tags oder andere Kennzeichnungen, um ähnliche Einträge zu gruppieren, und erstelle Links, um auf verwandte Informationen zuzugreifen. 

3. Bleibe motiviert: Es ist wichtig, dass du motiviert bleibst, wenn du ein digitales Bullet Journal führst. Setze dir regelmäßig kleine Ziele und belohne dich, wenn du sie erreicht hast. Schreibe auch auf, was gut läuft in deinem digitalen Bullet Journal – so hast du immer etwas Positives vor Augen!

Fazit

Ein digitales Bullet Journal kann dir auf viele verschiedene Arten den Alltag erleichtern. Jedenfalls, wenn Du sowieso Kalender benutzt. Denn ein bisschen dranbleiben muss man schon. Die Hauptvorteile sind die einfache Handhabung und die Tatsache, dass du alles an einem Ort hast. Außerdem können auch weniger künstlerisch Begabte sehr ansprechende Seiten kreieren, dank Stickern und Co. Du kannst auch verschiedene Vorlagen ausprobieren, um dein Journal noch ansprechender und nützlicher zu gestalten.


Ressourcen

Folgende Bücher oder andere Ressourcen kann ich empfehlen – Achtung, Werbung! Links zu Amazon sind Affiliate Links für die ich ein paar Cent Vergütung bekommen solltet ihr etwas davon kaufen. Kostet euch aber nicht mehr… 😉

3 Comments

  1. Manchmal hat man so viel um die Ohren, dass man sich wichtige Termine wirklich notieren muss. LG ROmy

  2. Es geht doch nichts über To-do-Listen! Ich führe die auch regelmäßig, um meinen Tag sinnvoll zu strukturieren. Termine sammle ich mittlerweile auch digital, aber dass es auch digitale Bullet Journals gibt, wusste ich bis eben nicht! Das schaue ich mir auf jeden Fall mal näher an! Bunt und kreativ mag ich es nämlich auch!

    Liebe Grüße
    Jana

  3. Organisation im Alltag ist sehr wichtig. Besonders mir Kindern, Haushalt und Job kann man schnell den Überblick verlieren. Ich persönlich habe ein Notizblock für meinen Blog, in dem ich mir Themen und Termine notiere. Digital ist das ganze ja noch praktischer.
    LG
    Swetik

    http://www.readingwitch.com

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